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Arbeitsstelle Frieden und Umwelt, Tel. 06232 6715-0, info@nospamfrieden-umwelt-pfalz.de

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Friedensdekade 2021

Unter dem Motto „Reichweite Frieden“ wurden wir aufgerufen, in der diesjährigen Ökumenischen Friedensdekade vom 7.-14. November 2021 für den Weltfrieden und auch den Frieden in unseren ganz kleinen, privaten Bezügen zu bitten. Der Eröffnungsgottesdienst fand am 7. November in der Friedenskirche in Zweibrücken-Ixheim statt (Predigt).

Pressemeldung zum Jahresmotto 2021

Pressemeldung zum Plakatmotiv 2021

Pressemeldung zum Start der Friedensdekade

Neue Koalition soll deutliche friedenspolitische Zeichen setzen

Die Evangelische Arbeitsgemeinschaft für KDV und Frieden (EAK) hat die künftige Ampelkoalition aus SPD, Bündnis 90/Die Grünen und FDP aufgefordert, in der neuen Bundesregierung auch klare friedenspolitische Zeichen zu setzen. „Wenn die künftige Bundesregierung betont, dass die neue Koalition einen Aufbruch will, dann sollte dies auch in der Außen- und Sicherheitspolitik deutlich erkennbar sein“, so Detlev Besier, Leiter der Arbeitsstelle Frieden und Umwelt und einer der Sprecher der EAK.

Ein Punkt dabei könnte der Verzicht auf die weitere Rekrutierung Minderjähriger für die Bundeswehr sein. „Hier ist es höchste Zeit, dass die Bundeswehr keine Minderjährigen mehr in die Truppe aufnimmt“, betont Detlev Besier. Darum solle die neue Bundesregierung das Rekrutierungsalter für den Militärdienst auf 18 Jahre anheben und auch die Bundeswehrwerbung in Schulen beenden, fordert die EAK.

 

Ebenso sollte die neue Bundesregierung nach Ansicht des evangelischen Friedensverbandes den UN-Atomwaffenverbotsvertrag unterzeichnen, so wie 122 andere Staaten zuvor. „Atomwaffen sind friedensethisch nicht zu vertreten, es ist höchste Zeit, dass Schritte hin zu einer atomwaffenfreien Welt gegangen werden. Der Atomwaffenverbotsvertrag ist hier ein wichtiger Teil davon“, erklärt Detlev Besier, der auch Friedensbeauftragter der Evangelischen Kirche der Pfalz ist. Als einen ersten Schritt könnte hier die neue Bundesregierung schon jetzt einen Beobachter-Status beim Atomwaffenverbotsvertrag einnehmen, so die EAK.

 

Und schließlich sollte die neue Bundesregierung ein deutliches Signal geben, wonach künftig zivile Konfliktlösungen den Vorrang vor militärischen Lösungen haben werden. „Afghanistan hat deutlich gezeigt, dass militärische Lösungen bei Konflikten nicht möglich sind. Hier ist es wichtig, dass die finanzielle Ausstattung einer zivilen Konfliktlösung deutlich verbessert wird“, erläutert der EAK-Sprecher.

Notlage in Afghanistan

Zur akuten Notlage der afghanischen Bevölkerung haben die EKD und mehrere Friedensorganisationen am 18.8.2021 eine gemeinsame Pressemeldung veröffentlicht.

Unter 18 nie!

Wir sind der Meinung, dass Minderjährige nicht in die Bundeswehr gehören.

Lesen Sie dazu unsere Stellungnahme.

 

 

Ausstellung FRIEDEN GEHT ANDERS

Die Arbeitsstelle Frieden und Umwelt bietet Schulklassen, Jugendlichen, Gemeindegruppen etc. die Ausstellung FRIEDEN GEHT ANDERS an.

Die ersten Details zur Ausstellung (Zielgruppe, Inhalt, Art der Verpackung/Transport, Größe etc.) können Sie der Information entnehmen.

 

 

 

 

Atomwaffenverbotsvertrag

Auch die Arbeitsstelle Frieden und Umwelt hat am 22.1. Flagge gezeigt

Am 22. Januar 2021 trat das UN-Atomwaffenverbot in Kraft: Atomwaffen sind damit völkerrechtlich verboten.

Pressemeldung des EKD-Friedensbeauftragten zu seinem Grußwort am 22. Januar vor dem Bundeskanzleramt

Pressemeldung der Landeskirche

Friedensarbeit in der Evang. Kirche der Pfalz

 

Hier finden Sie ein aktuelles Schreiben zur Friedensarbeit in unserer Landeskirche.

 

 

 

 

Handreichung Friedensgebete

Die Arbeitsstelle Frieden und Umwelt hat eine Handreichung Friedensgebete herausgegeben.

Näheres können Sie der Pressemeldung der Landeskirche entnehmen.

 

 

Liederbuch "100 Friedenslieder"

Anlässlich ihres 40-jährigen Jubiläums hat die FriedensDekade ein umfangreiches Liederbuch unter dem Titel "100 Friedenslieder" herausgegeben.

Das Liederbuch im DIN A5-Format hat insgesamt 146 Seiten und ist in drei Kapitel unterteilt: internationale Friedenslieder, christliche Friedenslieder und Lieder, die eigens für die FriedensDekade komponiert und getextet wurden. Alle Lieder sind mit Noten und Akkordsymbolen abgedruckt.

Ein Liederbuch kann bei uns ausgeliehen oder für 9,80 € käuflich erworben werden. Bitte melden Sie sich bei uns: 06232 67150

 

 

 

 

Angekündigter Truppenabzug der US-Streitkräfte von der Airbase Ramstein

Ein Truppenabbau in der Region Westpfalz könnte eine einseitige Freude darüber auslösen, es sei ein erster Schritt zu einem dauerhaften Weltfrieden. Weniger Soldaten, weniger Waffen, weniger Drohnen, Panzer, Flugzeuge etc. könnte bedeuten, dass wir drauf und dran sind unsere Lektionen für den Weltfrieden zu lernen.
Doch schafft eine Truppenverlagerung ohne Änderung der Haltung tatsächlich mehr Frieden? Neben diesen übergeordneten Fragen stehen die direkten Auswirkungen am Standort im Schatten so einer Freude: Die Häusle-Bauer, Gastronomen, Hoteliers und all diejenigen, die von der Stationierung profitieren.
Als Pfarrer in der Ev. Kirche lebe ich schon viele Jahre im Einzugsgebiet der Air Base Ramstein, der Militärgemeinde Kaiserslautern, dem US-Hospital Landstuhl, den Polygonen, dem Munitionslager Miesau u.s.w. Ich ahne die Zerrissenheit der Menschen dieser Region, die zwischen Fluglärm und Existenzsicherung, zwischen Weltfrieden und militärischer Sicherheit, zwischen so vielen anderen Fragen und Ängsten hin und her schwanken.
Ich kenne auch die Anstrengungen, die seitens der kommunalen und der Landespolitik unternommen sind, die Aktionen der Friedensbewegungen und auch die kirchlichen Versuche zum konstruktiven Dialog zu kommen. In diesem Papier mache ich den Versuch, etwas weiter zu denken.

Corona - Chance zur Umkehr

Spiritualität steht nie für sich alleine. Sie verändert die innere Haltung und eröffnet dadurch klare Schritte der äußeren Veränderung. Äußere Veränderung ist bei allen Herausforderungen gefragt: Flucht und Fluchtursachen, Klimaerhitzung und auch beim Umgang mit dem Corona-Virus.

Corona und mehr ... oder doch weniger?, 17. März 2020

Frieden, 26. März 2020

Theologische Spurensuche, 31. März 2020

Blind und taub, 2. April 2020

Wie wollen wir leben? Zwölf Anstöße für eine spirituelle Annäherung, 2. April 2020

 

Die EAK und die AGDF haben zu diesem Thema eine Pressemeldung herausgegeben.

 

 

 

Arbeitsstelle stiftet Stolperstein

Am 05.02.2020 wurden in Kaiserslautern wieder Stolpersteine verlegt. Mehr als 200 Lebensgeschichten sind inzwischen in der Stadt mit Stolpersteinen sichtbar gemacht worden. Menschen unterschiedlichster Herkunft, Religion, Kultur und Lebenszusammenhänge wurden Opfer der menschenverachtenden Ideologie des Nationalsozialismus. Jeder einzelne Stolperstein steht für einen einzigartigen Menschen, der entweder gefoltert, qualvollem Leid ausgesetzt war oder in der Todesmaschinerie der Konzentrationslager der Nazis zu Tode kam.

Die Mitarbeitenden der Arbeitsstelle haben sich bewußt dazu entschieden, mit der Patenschaft für einen Stolperstein für die Familie Strauss ein Zeichen zu setzen. Es war gerade diese Eisenbahnstraße, durch die meist jüdische Bewohner*innen durch Kaiserslautern Richtung Bahnhof getrieben wurden, um entweder nach Gursk oder in die verschiedenen Konzentrationslager verschleppt zu werden.

Bei der Verlegung sagten Schüler*innen der Westpfalz-Schule Weilerbach (sie sind die Paten der weiteren Stolpersteine aus der Familie Strauss), dass sie der Ausspruch NIE WIEDER KRIEG - NIE WIEDER FASCHISMUS bei der Begegnung mit den Biographien der Familie Strauss sehr berührt hat. 

Wir wollen nicht vergessen. 

Wir wollen mahnend daran erinnern, was Menschen in grausamster Art und Weise Menschen angetan haben. 

Deswegen sind wir Paten eines erinnernden Stolpersteins.

 

 

Petition für ein Lieferkettengesetz

In einer bundesweiten Kampagne setzen sich 64 zivilgesellschaftliche Organisationen für ein Lieferkettengesetz ein, das deutsche Unternehmen gesetzlich zur Einhaltung von Menschenrechts- und Umweltstandards verpflichten soll. In der Pfalz wird dieses Bündnis von der Arbeitsstelle Frieden und Umwelt, vom missionarisch-ökumenischen Dienst und vom Referat Weltkirche des Bistums unterstützt.

Näheres siehe Pressemeldung der Landeskirche

Sie können die Kampagne mit Ihrer Unterschrift auf der Petitionsliste unterstützen.


 

 

 

Buch "Leben im Anthropozän"

Buch-Neuerscheinung:

Brigitte Bertelmann, Klaus Heidel (Hrsg.):
Leben im Anthropozän.
Christliche Perspektiven für eine Kultur der Nachhaltigkeit.
352 Seiten, oekom verlag München, 2018
Preis: 20.00 €

Wir leben im Anthropozän – denn der Mensch ist zu einem geologischen Faktor geworden.Signatur dieses neuen Abschnitts der Erdgeschichte ist die Verletzung der planetarischen Grenzen durch den Menschen. Dies bedroht das gegenwärtige Leben auf der Erde und nicht zuletzt die menschliche Zivilisation selbst. Hiervon sind zuallererst Arme und Ausgebeutete in aller Welt und vor allem in den Ländern des Südens betroffen. Daher stellt sich im Anthropozän die alte Gerechtigkeitsfrage in neuer Schärfe und neuer Gestalt.

Um drohendes Unheil abzuwenden, ist ein systemischer Wandel jener Gesellschafts- und Wirtschaftsweisen erforderlich, die den Globus dominieren. Wir brauchen eine Kultur der Nachhaltigkeit, die den Mut hat zu einer »kulturellen Revolution« (Papst Franziskus). Für die erforderliche sozialökologische Transformation aber gibt es keine Blaupause. Wege zu ihr müssen gesucht werden – und bei dieser Suche sind Religionsgemeinschaften unentbehrlich. Auch die christliche Theologie und die Kirchen können entscheidend zum Gelingen dieser Suche beitragen. Dies wird im Anthropozän zu einer Hauptaufgabe der Kirchen.

Der neue Sammelband, der vielfältige Aufsätze von 23 Autorinnen und Autoren bietet, will dazu beitragen, dass Kirchen dieser Verantwortung gerecht werden. Entstanden ist der Band im Rahmen des Ökumenischen Prozesses „Umkehr zum Leben – den Wandel gestalten“.

Das Buch kann gerne bei unserer Arbeitsstelle erworben werden.


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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